Hallo Herr Ullmann,
Heute habe ich den Kopf montiert. Alles war passgenau, das Quetschmass betrug genau 1,2mm, ganz leicht zur Mitte hin öffnend. Die Zündung habe ich auf 2,1mm voT gestellt, vorher waren es 2,5mm. Trotz der Hitze (35°) lief der motor gleich merklich agiler, drehte leichter hoch und brauchte deutlich weniger Schieberöffnung um 120km/h zu halten. Wenn es morgen früh etwas kühler ist werde ich weiter erproben. Das Verbrennungsgeräusch ist - wie Sie vorhergesagt haben - definitiv lauter geworden. Sobald bei ca. 4000U/min die Resonanz einsetzt wirds schon recht kernig.
Danke nochmal für die Führung durch Ihre Hallen und den gelungenen Zylinderkopf!

 

Mit freundlichen Grüssen
Rudolf Weltermann

"Den Anreiz zum Getriebekauf gab mir der im Anhang zu sehende 125ccm Simsonmotor. Im Jahr 2010 war Baubeginn und Anfang 2011 kam es dann zu ersten Probeläufen mit den damals bekannten Getriebeteilen. Für mich war klar: wenn dann nur ein langer Erster mit 12-Zahn-Kupplungswelle. Nach mehreren ruhigen Testläufen und langsamem Einfahren kam es bereits nach circa 1h im etwas härteren Geländeeinsatz dann auch gleich zum Zahnausfall des ersten Gangrades. Natürlich geschah das genau eine Woche vor der Rallye Monte Lugau, ein Rennen welches immer einmal im Jahr bei mir in der Region stattfand. Die damals einzige Möglichkeit um überhaupt starten zu können, war also ein bestens ausdistanziertes Original-Getriebe. Genau ein Tag vorm Rennen war die Schwalbe wieder montiert und auch gleich kam es zum ersten und letzten Start im Jahr 2011. Nach kurzem Warmfahren und genau einem zügigen Start war auch das ori Getriebe platt und somit das Rennen gestorben. Nun stellte sich natürlich doch recht schnell die Frage, war es leistungstechnisch doch zu viel des Guten? J
Am 23.01.2012 war es so weit und Ihr Renngetriebe fand seinen Weg in den Motor. Dazu noch fix ein Kickerrad gemacht und los ging es im Mai 2012 auf die Crossstrecke. Und so sollte es dann auch genau zwei Jahre und mindestens 20 Betriebsstunden sein!!! Das ein oder andere Rennen sowie ein 1h Simsoncross waren natürlich auch dabei! Es gab bis dato keine Probleme, immer butterweich und exakt geschalten ohne den Motor auch nur einmal komplett öffnen zu müssen. Nur die Kupplung brauchte hin und wieder ein paar neue Scheiben."

"Dieses Spannhülsenset von ORP ist ja nur eine "Nachrüstung". Dieser O-Ring ist eigentlich nur eine Sicherheitseinrichtung u. Führung der Spannhülse zugleich. Dieser wird nur zwischen KW-Zapfen u. Hülse geschoben.
Ich hab`heute nochmal alles kontrolliert. Diese Anlaufscheibe die zwischen Spannhülse u. Antriebsritzel kommt, ist nur etwas verrutscht. Dadurch war keine gleichmäßige abgedeckte Planfläche gegeben. Das Antriebsritzel war also nicht 100%ig durch die Anlaufscheibe abgedichtet. Aber der O-Ring hat seine Arbeit gut verrichtet. (ich konnte trotzdem fahren) Das Antriebsritzel hatte sich auch dadurch leicht gelockert.
Man muß also die Anlaufscheibe mit etwas Fett genau zentrisch über den KW-Zapfen an die Spannhülse kleben. Dann muß das Antriebsritzel genau bündig gegen diese Anlauscheibe gedrückt werden.
Jetzt geht der ganze DZM-Antrieb ruhiger u. leichter.
Also dieses Spannhülsenset kann ich nur empfehlen."

Jason

Hier ein Erfahrungsbericht von Hans zur Zylinderkopfbearbeitung bei einer Yamaha TY 250 Trialmaschine.

" Der Zylinderdeckel für die Yamaha TY250 Monoshock Bj.1986ty250-mono hat eine, nach
heutigen Maßstäben, etwas eigenwillige Brennraumform mit hohem
Quetschflächenanteil und kegelstumpfförmigem Brennraum.

   
 
 
   

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